Quelle der Information und �berlieferung

Volk auf dem Weg -
Ausgabe 3/98
Quelle der
Information und �berlieferung
Ausstellung des
Intarsienk�nstlers Paul Krenz
von
Robert Korn
Am
3. Februar stellte der russlanddeutsche K�nstler Paul Krenz anl�sslich der
Vernissage zur Ausstellung in den R�umen des Kommissariats der deutschen Bisch�fe
in Bonn seine Intarsien vor.
Es
handelt sich um eine alte Kunst, ein kostbares und seltenes Handwerk, das sich
in der Vergangenheit nur die Reichen und M�chtigen leisten konnten. Nur wenige
Menschen beherrschen die F�higkeit, die oft winzigen Holzst�ckchen zu
eindrucksvollen Bildern zu gestalten.
In
der Intarsienkunst kennt man bisher lediglich die Technik der Pressung von
Holzfurnieren auf glatte Fl�chen und Rundungen mittels einer Form und einer
Negativform. Die Technik ist �u�erst m�hsam: Zuerst entsteht eine
Bleistiftskizze die dann in Wasserfarbe gemalt wird. Danach werden die
Bildbestandteile aus vielen Holzarten � Krenz verarbeitet nahezu 80
verschiedene Arten � zusammengesetzt. Die oft nur 0,4 bis 0,8 Millimeter
starken Furnierbl�tter, aus denen Krenz winzige Bestandteile mit Messer oder
Skalpell herausschneidet, stammen vorwiegend aus den Abfallkisten von Holzh�ndlern,
Schreinereien und M�belfabriken. Sie werden zu Motiven zusammengesetzt, die
dann auf eine Grundform gepresst werden.
Paul Krenz hat dabei neue Webe beschritten, die er zum
Patent anmelden will: Es ist ihm n�mlich gelungen, erstmalig ein Verfahren zu
entwickeln, Furnierholz f�r einen kurzen Augenblick �fl�ssig� zu machen
und damit jeder beliebig geformten Oberfl�che anzupassen. Seit kurzem arbeitet
Krenz mit Helmut Frelke zusammen, der ebenfalls aus der ehemaligen Sowjetunion
stammt. In der ehemaligen UdSSR hatte Krenz nicht nur als Deutscher, sondern
auch als praktizierender Katholik schwerste Pr�fungen zu bestehen. Er nach
daher den politischen Wandel unter Gorbatschow zum Anlass, nach Deutschland zu
�bersiedeln.
Da sich die
ukrainischen Beh�rden diesem Ziel in den Weg gestellt hatten, blieb ihm nichts
anderes �brig, als mit seiner Familie eine Reise in die damalige
Tschechoslowakei zur Flucht nach Deutschland zu nutzen, wobei er den Hauptteil
seiner fr�heren Werke in der Ukraine zur�cklassen musste. Bei vielen der �ber
40 Bilder, die w�hrend der Ausstellung pr�sentiert wurden, handelt es sich um
Themen aus der alttestamentarischen Mystik und andere Visionen mit christlichen
Hintergrund. Jedes Bild stellt ein absolut einzigartiges Werk dar. Immer wieder
besch�ftigt Krenz die Erl�sung vom B�sen durch den auferstandenen Christus.
So wird bei ihm das Holz, an das der Erl�ser genagelt wurde, zu einer Quelle
der Information und �berlieferung.
Die
Ausstellung im Hause des Kommissariats der deutschen Bisch�fe ist bis zum 5. M�rz
1998 zu sehen.
|
LesPromInform | Ausgabe 08 2008 Paul - der Plagiator der Natur
Europa Express vom 28.07.2006 Das Holz liegt ihm im Blut.
Kölnische Rundschau vom 18.05.2002 Hölzerne Gesellschaftskritik.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 18.05.2002 Ein Tisch, auf dem die Menschheit tanzt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.05.2002 Hinein ins Guinness-Buch.
Europa - Express vom 12.05.2002 Das Licht, das aus der Seele strömt.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.05.2001 Der Kabinettschrank des Kardinals.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 21.10.2000 Ein Arche in der Erdkugel.
Rhein-Sieg Rundschau vom 12.09.2000 Intarsienbild aus 6500 Holzteilchen.
General-Anzeiger vom 17.05.2000 Eine Madonna aus Niederkassel für den Papst.
Rundschau vom 16.05.2000 Audienz beim Heiligen Vater.
Kirchenzeitung vom 14.03.2000 Erzbischof Joachim Meisner begeistert von Einlegearbeiten des Paul Krenz.
Rhein-Sieg Rundschau vom 14.10.1999 Intarsienkünstler zeigt "Visionen der Natur".
Extrablatt vom 06.10.1999 Die Holzstruktur ersetzt den Pinselstrich.
Rhein-Sieg Rundschau vom 11.05.1999 Das Erbe meiner Väter - Die außergewöhnliche Kunst von Paul Krenz.
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20.02.1999 Mit Holz die dritte Dimension erobern.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 09.01.1999 Kreativer Kopf unter dem Holzhut.
General Anzeiger vom 20.11.1998 Holzphantasien bis hin zum Jüngsten Gericht
General-Anzeiger vom 30.07.1997 Kunst-Träume aus Holz.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 29.07.1997 Holz für Holz fügt sich zum Bild.
Rhein-Sieg Rundschau vom 26.07.1997 Große Kunstwerke entstehen aus winzigen Holzstückchen.
General - Anzeiger vom 07.11.1994 Beeindruckende Exemplare aussterbender Kunst
Bonner Rundschau vom 04.11.1994 Abenteuerlicher Weg von der Ukraine an den Rhein
Ruhrwort Nr. 51/52 vom 21.12.1991 Wie kann ein Bild die Sinne so täuschen?
Thüringer Allgemeine vom 02.10.1991 Intarsien vom Heiligen Abendmahl
Th�ringer Allgemeine vom 17.04.1991 Seltenes Kunsthandwerk - Intarsien von Paul Krenz -
vom 02.01.1970 neuer Artikel über Paul Krenz.
vom 02.01.1970 neuer Artikel über Paul Krenz.
vom 02.01.1970 neuer Artikel über Paul Krenz.
vom 02.01.1970 neuer Artikel über Paul Krenz.
|