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Kunst aus dem Naturstoff Holz







Deutsches Handwerksblatt vom 14. Mai
1998







Kunst aus dem Naturstoff Holz




Der Intarsientischler Paul Krenz: 200j�hrige Tradition der Russlanddeutschen




Bonn(usd) H�ufig muss sich Paul
Krenz die Frage gefallen lassen, ob er Handwerker sei. Jeder, dem die
Wandbilder, M�belt�felungen, Tischplatten mit ihren vielf�ltigen Linien,
Bl�ttern, Rankenornamenten, die Bl�ten und die V�gel in die Augen fallen,
erkennt auf den ersten Blick: Das ist Handwerk in Vollendung. Und Kunst dazu,
zweifellos.



Bildbestandteile sind Tausende winziger Holzst�ckchen,
die der Maserung des h�lzernen Untergrunds folgen. Achthundert, vielleicht
tausend Arbeitsstunden stecken in der Platte des Couchtisches in seinem
Wohnzimmer. Paul Krenz z�hlt nicht mit. F�r ihn z�hlt nur das Ergebnis.


Es ist selten, dass Krenz gef�rbte H�lzer einsetzt: F�r
diesen Fall bezieht er auf traditionelle Weise pigmentierte Furniere aus der
Lombardei. Die Formenvielfalt des Werkstoffes kann weder ein Malerpinsel noch
eine Feder nachvollziehen. Derzeit ist Krenz wahrscheinlich der einzige
Intarsienk�nstler in Deutschland. Wohl gebe es zahlreiche M�beltischlereien,
die sich auf Intarsien spezialisiert h�tten, meint Krenz. Diese aber arbeiteten
mit einer Kupiermaschine. Kaum einer mache sich noch die M�he, jedes Detail von
Hand auszuschneiden. Das mache aber den entscheidenden Qualit�tsunterschied
aus.


Am sch�nsten sei es f�r den Betrachter, wenn das Messer
genau den Lebensadern des Holzes folge und aus der Maserung heraus sich die
bildliche Darstellung entwickeln k�nne. Die reich ge�derte Holzoberfl�che
bietet das beste Motiv, da ist dich Paul Krenz ganz sicher. Er bevorzugt deshalb
Furniere aus Stirn- oder Wurzelh�lzern: "Die Natur ist der gr��te
K�nstler. Meine Aufgabe ist es, ihre Botschaft f�r die Menschen erkennbar zu
machen. In der Natur ist alles vorhanden, ich helfe nur ein wenig nach."
Die Schneidemaschinen hingegenk�nnten die gewachsenen Linien nicht ber�cksichtigen.


Paul Krenz wurde geboren in einem Dorf 200 Kilometer westlich von Kiew. Seine
Vorfahren sind Russlanddeutsche und bereits seit zweihundert Jahren liegt uns
das Holz im Blut", sagt er. Sein Gro�vater hatte immerhin eine
M�belfabrik mit 250 Angestellten. Die Russlanddeutschen wurden unter Stalin
verfolgt, enteignet, ermordet. Paul - Pavel - wuchs so arm auf, dass er im
Winter nicht zur Schule gehen konnte; er besa� keine Schuhe. Sein Vater gab die
beruflichen "Familiengeheimnisse", wie er es nennt, an den Sohn
weiter.



Eine abenteuerliche Flucht f�hrt ihn 1991 nach Westen: Erst in die Tschechei,
dann nach Th�ringen, dann nach Bayern, 1993 schlie�lich ins Rheinland. Und
�berall hinterl�sst er Spuren seines K�nnens. F�r die Sankt - Borom�us -
Kirche in Friedrichsroda /Th�ringen hat er einen Kreuzweg mit 15 Bildern der
Leiden Christi gefertigt. Jede Station besteht aus einer massiven Eichenplatte;
darauf sind elftausend bis dreizehntausend Furnierst�cke aus ca. f�nfzig
Sorten Holz geleimt. Das Gesamtwerk mit insgesamt 180 000 Holzst�ckchen wird
vermutlich in Herbst ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen.

(ist es auch
bereits - Anm. v. Paul Krenz)



Bonn-Beuel ist die Vorl�ufig letzte Station des Paul Krenz. Seit 1996 ist er
auch in Deutschland als Handwerksmeister anerkannt. Zu seiner Kundschaft z�hlen
durchaus prominente Pers�nlichkeiten, so die erste Sekret�rin von Konrad
Adenauer, aber auch Banken, Gemeinden, Museen. Im K�ln-Bonner Raum wurden seine
Arbeiten bereits mehrfach ausgestellt.

Das Holz und seine Bearbeitung sind ihm so vertraut, dass er seine
Beschaffenheit unter dem Einfluss von Salzen, Laugen st�ndig neu erprobt. Dabei
machte Paul Krenz vor kurzem eine umwerfend neue Erfahrung: "Ich kann Holz
fl�ssig machen!" Man kann es nun �ber dreidimensionale Objekte, �ber
Leisten und Profile an M�beln, aber auch �ber Skulpturen legen; es passt sich
wie eine Wachsschicht an den Untergrund an. Das ist eine f�rs Holzhandwerk
revolution�re Erfindung: Erspart diese Vorgehensweise doch mehrere
Arbeitsg�nge und Schwierige Furnierarbeiten, etwa an den Profilleisten eines
M�bels. Krenz wird seine Entdeckung schon bald zum Patent anmelden.











Rödertal Zeitung
vom 28.05.2016
„Bete für mich“

Sächssische Zeitung
vom 26.03.2016
Aller guten Dinge sind drei

General Anzeiger
vom 11.04.2013
Der lange Kampf mit dem Vatikan

Die Schreinerzeitung
| Ausgabe Nummer 10
Intarsienkunst mit Tiefgang

Holz Zentralblatt
| Ausgabe 2 / 2011
Ich habe Gesichter in der Holzmaserung gesehen

Münsterische Zeitung
vom 09.12.2009
Der mystische Schrank

Münsterische Zeitung
vom 30.10.2009
Ich arbeite mit Seele

LesPromInform
| Ausgabe 08 2008
Paul - der Plagiator der Natur

Europa Express
vom 28.07.2006
Das Holz liegt ihm im Blut.

Volk Auf Dem Weg
| Ausgabe 07/2006
Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens...

Kölnische Rundschau
vom 18.05.2002
Hölzerne Gesellschaftskritik.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 18.05.2002
Ein Tisch, auf dem die Menschheit tanzt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
vom 15.05.2002
Hinein ins Guinness-Buch.

Europa - Express
vom 12.05.2002
Das Licht, das aus der Seele strömt.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 11.05.2001
Der Kabinettschrank des Kardinals.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 21.10.2000
Ein Arche in der Erdkugel.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 12.09.2000
Intarsienbild aus 6500 Holzteilchen.

General-Anzeiger
vom 17.05.2000
Eine Madonna aus Niederkassel für den Papst.

Rundschau
vom 16.05.2000
Audienz beim Heiligen Vater.

Kirchenzeitung
vom 14.03.2000
Erzbischof Joachim Meisner begeistert von Einlegearbeiten des Paul Krenz.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 14.10.1999
Intarsienkünstler zeigt "Visionen der Natur".

General - Anzeiger
vom 07.10.1999
Jeder Schnitt wird zum künstlerischen Akt.

Extrablatt
vom 06.10.1999
Die Holzstruktur ersetzt den Pinselstrich.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 11.05.1999
Das Erbe meiner Väter - Die außergewöhnliche Kunst von Paul Krenz.

Volk Auf Dem Weg
| Ausgabe 5/99
Das Holz liegt uns im Blut.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
vom 20.02.1999
Mit Holz die dritte Dimension erobern.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 09.01.1999
Kreativer Kopf unter dem Holzhut.

General - Anzeiger
vom 02.01.1999
Ein Holzhut f�rs Guinness-Buch

General Anzeiger
vom 20.11.1998
Holzphantasien bis hin zum Jüngsten Gericht

General Anzeiger
vom 18.09.1998
Bilder aus Tausenden von Holzteilchen

Deutsches Handwerksblatt
vom 14.05.1998
Kunst aus dem Naturstoff Holz

Volk Auf Dem Weg
| Ausgabe 3/98
Quelle der Information und �berlieferung

General-Anzeiger
vom 30.07.1997
Kunst-Träume aus Holz.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 29.07.1997
Holz für Holz fügt sich zum Bild.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 26.07.1997
Große Kunstwerke entstehen aus winzigen Holzstückchen.

Kabinett
| Ausgabe 1/95
Tr�ume aus Ebenholz und Palisander

General - Anzeiger
vom 07.11.1994
Beeindruckende Exemplare aussterbender Kunst

Bonner Rundschau
vom 04.11.1994
Abenteuerlicher Weg von der Ukraine an den Rhein

Ruhrwort Nr. 51/52
vom 21.12.1991
Wie kann ein Bild die Sinne so täuschen?

Thüringer Allgemeine
vom 02.10.1991
Intarsien vom Heiligen Abendmahl

Th�ringer Allgemeine
vom 17.04.1991
Seltenes Kunsthandwerk - Intarsien von Paul Krenz -

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