Hilfe für ukrainische Kinder
Kunstauktion hat Geld für ein Waisenhaus eingebracht
Im Rittersaal der Dresdner Bank sind am Freitag Kunstwerke im Wert von rund 800 000 Euro unter den Hammer gekommen. Der Grossteil des Erlöses kommt ukrainischen Waisenkindern zugute. Allerdings wurden bei Weitem nicht alle Bilder verkauft.
Von Katharina Sch�nwitz
Die Charity-Auktion begann mit Verspätung. Zwar kamen die meisten Auktionsteilnehmer aus Stuttgart und Umgebung, aber einige aus dem Rest der Republik und manche sogar aus der Ukraine. Der Wintereinbruch hatte sie überrascht. Die 120 geladenen Gäste waren der Einladung von Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg in den Rittersaal der Dresdner Bank gern gefolgt. Bei der Auktion sollten Werke von 58 Künstlern unter den Hammer kommen, darunter von Joseph Beuys, Katharina Sieverding, Max Pechstein und Paul Krenz
Das Geld kommt dem Verein von Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg zu Gute. Sie will damit Kindern in ihrer Heimat, der Ukraine, helfen und ein Waisenhaus bauen. "Die Kinder leben dort unter den schlimmsten Verhältnissen", erzählte die Prinzessin, "so etwas können wir uns in Deutschland heute gar nicht vorstellen."
Der Geschäftsführer von Sotheby's Deutschland, Philipp Herzog von Württemberg, schwang den Auktionshammer. Doch die Versteigerung kam nur recht langsam in Schwung. Beim ersten Bild von Hans Peter Adamski, "Kind mit Fusskranz", wollte keiner das Einstiegsgebot von 10 000 Euro wahrnehmen. Selbst als Philipp Herzog von Württemberg noch um 1000 Euro runter ging, hob sich keine Hand.
Insgesamt waren viele potenzielle Bieter recht zögerlich, und trotz Ermutigungen und charmanter Sprüche des Auktionators trauten sich nur wenige, den Arm oder eine Nummer zu heben, um mitzusteigern. Offenbar hatten es die meisten auf einige wenige Bilder abgesehen. Bei diesen kam dann plötzlich Bewegung auf: zum Beispiel bei dem Aquarell von Max Pechstein "Vier Badende". Doch bei 50 000 Euro wollte auch hier niemand mehr bieten, und somit blieb auch dieses Bild beim Auktionator. Der Schätzpreis lag nämlich 25 000 Euro höher.
Wesentlich besser verkauften sich Werke, die nicht ganz so teuer waren, wie zum Beispiel die Lichtinstallation aus Wurzelholz "Anatomie des Holzes"(Startpreis 15 000EUR) von Paul Krenz. "Die hat mir Paul Krenz zu Weihnachten geschenkt", verriet die Prinzessin von Sachsen-Altenburg. Alle Kunstwerke waren von Galeristen, Sammlern und Künstlern für die Charity-Auktion gespendet worden, manche zu 50, andere zu 100 Prozent. Der Gesamtwert aller vorgestellten Werke lag bei rund 800 000 Euro.
Für die Kinder in der Ukraine kamen an diesem Abend schätzungsweise 280 000 bis 300 000 Euro zusammen. "Wie viel es genau ist, weiss ich noch gar nicht", erzählte Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg. Zufrieden war sie aber auf jeden Fall.
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LesPromInform | Ausgabe 08 2008 Paul - der Plagiator der Natur
Europa Express vom 28.07.2006 Das Holz liegt ihm im Blut.
Kölnische Rundschau vom 18.05.2002 Hölzerne Gesellschaftskritik.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 18.05.2002 Ein Tisch, auf dem die Menschheit tanzt.
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Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.05.2001 Der Kabinettschrank des Kardinals.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 21.10.2000 Ein Arche in der Erdkugel.
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Rundschau vom 16.05.2000 Audienz beim Heiligen Vater.
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Rhein-Sieg Rundschau vom 14.10.1999 Intarsienkünstler zeigt "Visionen der Natur".
Extrablatt vom 06.10.1999 Die Holzstruktur ersetzt den Pinselstrich.
Rhein-Sieg Rundschau vom 11.05.1999 Das Erbe meiner Väter - Die außergewöhnliche Kunst von Paul Krenz.
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20.02.1999 Mit Holz die dritte Dimension erobern.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 09.01.1999 Kreativer Kopf unter dem Holzhut.
General Anzeiger vom 20.11.1998 Holzphantasien bis hin zum Jüngsten Gericht
General-Anzeiger vom 30.07.1997 Kunst-Träume aus Holz.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 29.07.1997 Holz für Holz fügt sich zum Bild.
Rhein-Sieg Rundschau vom 26.07.1997 Große Kunstwerke entstehen aus winzigen Holzstückchen.
General - Anzeiger vom 07.11.1994 Beeindruckende Exemplare aussterbender Kunst
Bonner Rundschau vom 04.11.1994 Abenteuerlicher Weg von der Ukraine an den Rhein
Ruhrwort Nr. 51/52 vom 21.12.1991 Wie kann ein Bild die Sinne so täuschen?
Thüringer Allgemeine vom 02.10.1991 Intarsien vom Heiligen Abendmahl
Th�ringer Allgemeine vom 17.04.1991 Seltenes Kunsthandwerk - Intarsien von Paul Krenz -
vom 02.01.1970 neuer Artikel über Paul Krenz.
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