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Aller guten Dinge sind drei

Aller guten Dinge sind drei

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Künstler Paul Krenz aus Fischbach ist im Vatikan eingeladen. Beim Papst höchstpersönlich. Und das nicht zum ersten Mal.

Wer kann schon von sich behaupten, dass
er in seinem Leben drei Päpste getroffen
hat? Vielleicht einige Regierungschefs,
aber normale Bürger, die sonst eher wenige
Leute kennen? Der Künstler Paul Krenz
aus der Arnsdorfer Ortschaft Fischbach
kann diese unglaubliche Tatsache aber
bald von sich behaupten. Denn nachdem er
bereits Papst Johannes Paul II. im Sommer
2000 und Papst Benedikt XVI. im Mai 2006
traf, reist er in wenigen Wochen erneut in
den Vatikan, um diesmal der Einladung
von Papst Franziskus zu folgen. Bereits im
vergangenen Jahr war er bereits zu einer
Audienz eingeladen, musste diese aber aufgrund
einer schweren Operation absagen.
Doch nun ist der Künstler, der gebürtig aus
der Ukraine stammt, aber auch schwäbische
Vorfahren hat, wieder völlig gesund
und kann die Reise in den Vatikan antreten.
Diese beginnt am 5. und endet am 16.
Mai. Die Audienz beim Papst hat er am 11.
Mai. „Ich weiß noch nicht so recht, welches
Bild ich ihm als Geschenk mitbringe“, berichtet
Paul Krenz. Zwei Bilder sind in der
engeren Auswahl. Eine Entscheidung hat
er aber noch nicht getroffen.
Doch was ist die Besonderheit seiner
Kunst? Paul Krenz ist ein sogenannter Intarsienkünstler.
Intarsia selbst ist eine alte
Kunst, ein kostbares und seltenes Handwerk,
das sich in der Vergangenheit nur die
Reichen und Mächtigen leisten konnten.
Das Wort selbst kommt aus dem italienischen
von intarsiare und bedeutet soviel
wie einlegen. Sprich: Auf einer Oberfläche
werden verschiedene hauchdünne Holzplatten
übereinander geklebt. Dabei entstehen
die ungewöhnlichsten und vor allem
auch spannendsten Werke, wie bei einem
kleinen Rundgang im Hause von Paul
Krenz eindrucksvoll zu sehen ist. Da hängen
Bilder an der Wand, in denen mehrere
Gesichter versteckt sind, selbst der Künstler
weiß nicht immer, wie viele es genau
sind. Aber auch zahlreiche Objekte, wie ein
Stuhl, Hüte oder eine große, hohle Kugel
sind in dem großen Ausstellungsraum im
Obergeschoss zu finden. Die Kunst, das
Holz nach Belieben zu verformen ist eine
Spezialität des Künstlers, die nur er beherrscht.
Dafür muss er die Struktur des
Holzes über mehrere Tage bearbeiten. Sein
Geheimnis verrät er aber nicht. Generell ist
die Intarsienkunst ein Handwerk, dass heute
nur noch sehr wenige beherrschen. In
Deutschland sei Paul Krenz sogar der Einzige,
der dieses Handwerk noch wie die alten
Meister ausübt. Kein Wunder also, dass er
auch bereits bei Restaurationsarbeiten an
der päpstlichen Bibliothek beteiligt war.
Die außergewöhnlichen Werke des
Künstlers, der seit knapp zwei Jahren in
Fischbach lebt, sind demnächst auch im
Schloss Rammenau zu sehen. Auf einer Fläche
von 200 Quadratmetern hofft er, all seine
Werke, die derzeit unter dem Dach seines
Hauses stehen, also rund 130 Bilder
und 50 verschiedene Objekte, ausstellen zu
können. Die Schau beginnt am 24. April
und ist bis zum August zu sehen.
Doch generell hat sich der Name Paul
Krenz in der Region mittlerweile herum gesprochen.
Circa einmal im Monat kommt
eine Gruppe zu einem mit ihm vereinbarten
Termin in sein Haus in Fischbach und
bestaunt seine Werke. „Das sind meistens
zwischen vier und zum Teil auch 20 Personen“,
erklärt der Künstler. Anfang April hat
sich eine Gruppe aus Meißen angemeldet,
die sich seinen Bilderzyklus des Kreuzweges
anschauen will. „Ich bin generell am
überlegen, ob ich diese Bilder dem Vatikanmuseum
zur Verfügung stelle“, erklärt der
heute 68-jährige Künstler. Darüber will er
am 11. Mai unter anderem mit dem Papst
sprechen. Denn irgendwann wird Paul
Krenz nicht mehr unter den Lebenden weilen.
Und damit seine Werke nicht auf einem
Schrotthaufen landen, sucht er bereits
nach Möglichkeiten, seine Bilder und
Objekte vernünftig unterzubringen. Am
liebsten in einem Museum. Und genau
dort, gehören seine Werke auch hin.

Das Leben von Paul Krenz

Paul Krenz wurde 1948 in einem Dorf in
der Ukraine geboren. Seine Vorfahren
stammten aus Schwaben und wanderten
vor über 200 Jahren nach Russland
aus. Sie vererbten die Intarsienarbeit
über Generationen.
Die Großeltern besaßen eine kleine
Schreinerei, wurden aber unter Stalin
verfolgt, gefoltert und ermordet. Nur
der Vater überlebte.
Nach der Schule ließ sich Paul Krenz als
Kunsttischler ausbilden, später bekam
er die Chance, zu studieren. Den Umbruch
unter Gorbatschow nutzte seine
Familie, um nach Deutschland überzusiedeln.
Da ukrainische Behörden die
Ausreise verweigerten, floh er mit Frau
und zwei Kindern 1991 über die CSSR
in den Westen. Fast alles, was sie besaßen,
ließen sie zurück. Einschließlich
fast aller Kunstwerke.
In Köln arbeitete Paul Krenz vor allem als
Restaurator unter anderem für den Kölner
Kardinal Meisner.
Vor knapp zwei Jahren zogen er und seine
Frau in die sächsische Gemeinde Arnsdorf,
um ihrer Tochter näher zu sein,
die in Dresden lebt.

Rödertal Zeitung
vom 28.05.2016
„Bete für mich“

Sächssische Zeitung
vom 26.03.2016
Aller guten Dinge sind drei

General Anzeiger
vom 11.04.2013
Der lange Kampf mit dem Vatikan

Die Schreinerzeitung
| Ausgabe Nummer 10
Intarsienkunst mit Tiefgang

Holz Zentralblatt
| Ausgabe 2 / 2011
Ich habe Gesichter in der Holzmaserung gesehen

Münsterische Zeitung
vom 09.12.2009
Der mystische Schrank

Münsterische Zeitung
vom 30.10.2009
Ich arbeite mit Seele

LesPromInform
| Ausgabe 08 2008
Paul - der Plagiator der Natur

Europa Express
vom 28.07.2006
Das Holz liegt ihm im Blut.

Volk Auf Dem Weg
| Ausgabe 07/2006
Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens...

Kölnische Rundschau
vom 18.05.2002
Hölzerne Gesellschaftskritik.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 18.05.2002
Ein Tisch, auf dem die Menschheit tanzt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
vom 15.05.2002
Hinein ins Guinness-Buch.

Europa - Express
vom 12.05.2002
Das Licht, das aus der Seele strömt.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 11.05.2001
Der Kabinettschrank des Kardinals.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 21.10.2000
Ein Arche in der Erdkugel.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 12.09.2000
Intarsienbild aus 6500 Holzteilchen.

General-Anzeiger
vom 17.05.2000
Eine Madonna aus Niederkassel für den Papst.

Rundschau
vom 16.05.2000
Audienz beim Heiligen Vater.

Kirchenzeitung
vom 14.03.2000
Erzbischof Joachim Meisner begeistert von Einlegearbeiten des Paul Krenz.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 14.10.1999
Intarsienkünstler zeigt "Visionen der Natur".

General - Anzeiger
vom 07.10.1999
Jeder Schnitt wird zum künstlerischen Akt.

Extrablatt
vom 06.10.1999
Die Holzstruktur ersetzt den Pinselstrich.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 11.05.1999
Das Erbe meiner Väter - Die außergewöhnliche Kunst von Paul Krenz.

Volk Auf Dem Weg
| Ausgabe 5/99
Das Holz liegt uns im Blut.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
vom 20.02.1999
Mit Holz die dritte Dimension erobern.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 09.01.1999
Kreativer Kopf unter dem Holzhut.

General - Anzeiger
vom 02.01.1999
Ein Holzhut f�rs Guinness-Buch

General Anzeiger
vom 20.11.1998
Holzphantasien bis hin zum Jüngsten Gericht

General Anzeiger
vom 18.09.1998
Bilder aus Tausenden von Holzteilchen

Deutsches Handwerksblatt
vom 14.05.1998
Kunst aus dem Naturstoff Holz

Volk Auf Dem Weg
| Ausgabe 3/98
Quelle der Information und �berlieferung

General-Anzeiger
vom 30.07.1997
Kunst-Träume aus Holz.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 29.07.1997
Holz für Holz fügt sich zum Bild.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 26.07.1997
Große Kunstwerke entstehen aus winzigen Holzstückchen.

Kabinett
| Ausgabe 1/95
Tr�ume aus Ebenholz und Palisander

General - Anzeiger
vom 07.11.1994
Beeindruckende Exemplare aussterbender Kunst

Bonner Rundschau
vom 04.11.1994
Abenteuerlicher Weg von der Ukraine an den Rhein

Ruhrwort Nr. 51/52
vom 21.12.1991
Wie kann ein Bild die Sinne so täuschen?

Thüringer Allgemeine
vom 02.10.1991
Intarsien vom Heiligen Abendmahl

Th�ringer Allgemeine
vom 17.04.1991
Seltenes Kunsthandwerk - Intarsien von Paul Krenz -

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