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Meine Botschaft an die kommenden Generationen


„Bete für mich“

Der Künstler Paul Krenz hatte eine Audienz beim Papst. Der nahm sich ungewöhnlich viel Zeit für den Fischbacher.

Artikel mit Bildern als PDF.

Wenn jeden Mittwoch, pünktlich um
10.30 Uhr, der Papst seine Generalaudienz
hält, strömen Hunderttausende
Menschen auf den Petersplatz in Rom, um
den Worten des katholischen Kirchenoberhauptes
zu lauschen. Diese Audienz ist die
beste Möglichkeit, den Papst einmal persönlich
– oder zumindest aus nächster Nähe
– zu treffen. Eine Privataudienz bei dem
Pontifex bekommen aber nur die wenigsten
Menschen, in der Regel sind das hochgestellte
Persönlichkeiten wie Politiker,
Staatsoberhäupter, geistliche Würdenträger
und andere prominente Menschen.
Doch der Künstler Paul Krenz, aus dem
kleinen beschaulichen Arnsdorfer Ortsteil
Fischbach, hat diese begehrte Audienz erhalten.
Und das bereits zum dritten Mal!
Nachdem er Papst Johannes Paul II. im
Sommer 2000 und Papst Benedikt XVI. im
Mai 2006 treffen durfte, bot sich ihm nun
am 11. Mai die Möglichkeit, auch mit Papst
Franziskus ein persönliches Gespräch zu
führen. „20 Leute hatten an diesem Tag eine
Privataudienz“, erzählt der Künstler.
Nur 20 von Hunderttausenden schenkte
der Papst also während der Generalaudienz
auf dem Petersplatz ein paar Minuten seiner
Zeit. Und einer davon war Paul Krenz.
Große Freude über Papstgeschenk
Doch wie schafft es ein Künstler, der nicht
über weltweiten Ruhm verfügt, dreimal in
den Vatikan eingeladen zu werden? Paul
Krenz ist Intarsienkünstler – ein Handwerk,
das heute nur noch sehr wenige beherrschen.
Seine Werke sehen auf den ersten
Blick wie normale Gemälde aus, sind
aber Intarsienarbeiten – fein säuberlich
eingelegte Holzstücke, die sich jeweils zu
einem Bild vereinen. In Deutschland ist der
Fischbacher sogar der Einzige, der dieses
Handwerk noch wie die alten Meister ausübt.
Kein Wunder also, dass er bereits bei
Restaurationsarbeiten im Vatikanmuseum
beteiligt war – und somit kein Unbekannter,
sondern ein gern gesehener Gast ist.
Doch im Vorfeld seiner Audienz vor fast
zwei Wochen hatte der Künstler noch eine
knifflige Aufgabe zu lösen. Welches seiner
Bilder nimmt er als Geschenk für den Heiligen
Vater mit in den Vatikan? Zur Auswahl
standen zwei Motive, zum einen des Heiligen
Georgs, der hoch zu Ross vor einer stilisierten
Sonne einen Drachen bekämpft.
Oder aber ein Bild, in dessen Fokus Vögel
standen, die zum Licht emporschauend der
Predigt des Heiligen Franziskus von Assisi
lauschen. Eigentlich wollte er die Entscheidung
den Besuchern des Schlosses Rammenau
überlassen. Denn im Kavaliershaus ist
seit einigen Wochen eine Ausstellung des
Künstlers zu sehen. „Die Besucher tendieren
zu dem Bild mit den Vögeln“, erklärte
Mareen Tzschoppe vom Barockschloss gegenüber
der Sächsischen Zeitung. Dennoch
entschied sich Paul Krenz am Ende doch
für das andere Werk. „Es war die richtige
Entscheidung“, betonte der Künstler im
Nachhinein.
Die Gründe dafür sind vielseitig. Denn
für das Bild des Heiligen Georg sprach die
Tatsache, dass Papst Franziskus mit weltlichem
Namen Jorge heißt, also Georg zu
Deutsch. „Vor der stilisierten Sonne Argentiniens
kämpft er gegen die Drachen im Vatikan.
Er bemüht sich, etwas zu verändern“,
erklärt Paul Krenz und spielt damit
auf diverse Reformen an, die Papst Franziskus
seit seiner Amtseinführung im März
2013 im Vatikan angeschoben hat. Ausschlaggebend
für seine Wahl war aber
letztendlich das Buch „Der Kämpfer im Vatikan“.
Geschrieben von dem deutschen
Journalisten Andreas Englisch, beschreibt
es den Papst „als modernen Martin Luther“,
berichtet Paul Krenz. Und das die
Entscheidung die Richtige war, zeigte sich
während seiner Privataudienz bei dem
Pontifex. Denn seine Heiligkeit kommentierte
das Bild mit den Worten „sehr treffend“
und betonte, dass Paul Krenz „ihm
sehr viel Freude bereitet hätte“. Rund zehn
Minuten sprach er mit dem Künstler aus
Fischbach – in einem sehr guten Deutsch
übrigens. Denn auch unsere Sprache beherrscht
das katholische Kirchenoberhaupt
sicher, zusätzlich spricht er noch etwas
Englisch, Französisch und Portugiesisch.
Und natürlich Spanisch, die Amtssprache
seines Heimatlandes Argentinien.
„Sein Sekretär begann schließlich schon zu
drängeln, weil sie weiter mussten“, erzählt
Paul Krenz lächelnd. Schließlich sei der
Terminkalender des katholischen Kirchenoberhauptes
prall gefüllt. Zum Abschied
hatte der Pontifex noch eine Bitte an den
Künstler: „Bete für mich.“ „Eine große Ehre,
wenn diese Worte vom Papst höchstpersönlich
kommen“, erklärt Paul Krenz.
Trotzdem war die Zeit mit dem Papst zu
knapp, denn leider hatte der Künstler nicht
die Möglichkeit, mit dem heiligen Vater
über seinen Bilderzyklus des Kreuzweges
zu sprechen. Diesen möchte er nämlich
dem Vatikanmuseum zur Verfügung stellen.
Allerdings verschaffte der Sekretär des
Papstes dem Fischbacher gleich am nächsten
Tag einen Termin bei Prof. Dr. Arnold
Nesselrath, einer der Direktoren des Vatikanmuseums.
„Er hat versprochen, mit der
Kunstkommission über mein Angebot zu
sprechen“, erzählt der Fischbacher. Nun
muss er abwarten, hofft aber auf eine positive
Rückmeldung aus dem Vatikan. Denn
so wisse er, dass seine Werke künftig in guten
Händen sind.
Künstler sucht einen Nachfolger
Eine Vielzahl seiner Werke ist, wie bereits
erwähnt, derzeit auch im Schloss Rammenau
zu sehen. Zusätzlich möchte Paul
Krenz parallel zu seiner Ausstellung auch
Workshops zur Intarsienkunst in dem Barockschloss
anbieten. Über genaue Termine
muss er aber noch mit der Leiterin sprechen.
Hinter diesen Workshops steckt allerdings
noch ein anderer, eigennütziger
Gedanke. Denn der Fischbacher Künstler
sucht dringend einen Nachfolger, jemanden,
den er in seine einzigartige Kunst einweisen
kann. „Ich würde ihm alles beibringen“,
berichtet der 68-Jährige. Wichtig sei
ihm nur, dass ein eventueller Nachfolger
ein Gefühl für das Schöne und eine gewisse
Kreativität mitbringt. Auch Geduld sei bei
dieser Kunst gefragt. Doch jeder könne sich
bei ihm melden, schließlich wäre es schade,
wenn die Intarsienkunst in Deutschland
irgendwann gänzlich ausstirbt.

Rödertal Zeitung
vom 28.05.2016
„Bete für mich“

Sächssische Zeitung
vom 26.03.2016
Aller guten Dinge sind drei

General Anzeiger
vom 11.04.2013
Der lange Kampf mit dem Vatikan

Die Schreinerzeitung
| Ausgabe Nummer 10
Intarsienkunst mit Tiefgang

Holz Zentralblatt
| Ausgabe 2 / 2011
Ich habe Gesichter in der Holzmaserung gesehen

Münsterische Zeitung
vom 09.12.2009
Der mystische Schrank

Münsterische Zeitung
vom 30.10.2009
Ich arbeite mit Seele

LesPromInform
| Ausgabe 08 2008
Paul - der Plagiator der Natur

Europa Express
vom 28.07.2006
Das Holz liegt ihm im Blut.

Volk Auf Dem Weg
| Ausgabe 07/2006
Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens...

Kölnische Rundschau
vom 18.05.2002
Hölzerne Gesellschaftskritik.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 18.05.2002
Ein Tisch, auf dem die Menschheit tanzt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
vom 15.05.2002
Hinein ins Guinness-Buch.

Europa - Express
vom 12.05.2002
Das Licht, das aus der Seele strömt.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 11.05.2001
Der Kabinettschrank des Kardinals.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 21.10.2000
Ein Arche in der Erdkugel.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 12.09.2000
Intarsienbild aus 6500 Holzteilchen.

General-Anzeiger
vom 17.05.2000
Eine Madonna aus Niederkassel für den Papst.

Rundschau
vom 16.05.2000
Audienz beim Heiligen Vater.

Kirchenzeitung
vom 14.03.2000
Erzbischof Joachim Meisner begeistert von Einlegearbeiten des Paul Krenz.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 14.10.1999
Intarsienkünstler zeigt "Visionen der Natur".

General - Anzeiger
vom 07.10.1999
Jeder Schnitt wird zum künstlerischen Akt.

Extrablatt
vom 06.10.1999
Die Holzstruktur ersetzt den Pinselstrich.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 11.05.1999
Das Erbe meiner Väter - Die außergewöhnliche Kunst von Paul Krenz.

Volk Auf Dem Weg
| Ausgabe 5/99
Das Holz liegt uns im Blut.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
vom 20.02.1999
Mit Holz die dritte Dimension erobern.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 09.01.1999
Kreativer Kopf unter dem Holzhut.

General - Anzeiger
vom 02.01.1999
Ein Holzhut f�rs Guinness-Buch

General Anzeiger
vom 20.11.1998
Holzphantasien bis hin zum Jüngsten Gericht

General Anzeiger
vom 18.09.1998
Bilder aus Tausenden von Holzteilchen

Deutsches Handwerksblatt
vom 14.05.1998
Kunst aus dem Naturstoff Holz

Volk Auf Dem Weg
| Ausgabe 3/98
Quelle der Information und �berlieferung

General-Anzeiger
vom 30.07.1997
Kunst-Träume aus Holz.

Kölner Stadt-Anzeiger
vom 29.07.1997
Holz für Holz fügt sich zum Bild.

Rhein-Sieg Rundschau
vom 26.07.1997
Große Kunstwerke entstehen aus winzigen Holzstückchen.

Kabinett
| Ausgabe 1/95
Tr�ume aus Ebenholz und Palisander

General - Anzeiger
vom 07.11.1994
Beeindruckende Exemplare aussterbender Kunst

Bonner Rundschau
vom 04.11.1994
Abenteuerlicher Weg von der Ukraine an den Rhein

Ruhrwort Nr. 51/52
vom 21.12.1991
Wie kann ein Bild die Sinne so täuschen?

Thüringer Allgemeine
vom 02.10.1991
Intarsien vom Heiligen Abendmahl

Th�ringer Allgemeine
vom 17.04.1991
Seltenes Kunsthandwerk - Intarsien von Paul Krenz -

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